NEWSLETTER 10/19








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Eine Gehirnerkrankung, die auf rätselhafte Weise aus dem Nichts auftaucht oder allein aufgrund einer genetischen Prädisposition entsteht, ist selten.

Bei den meisten Menschen muss man sich zuerst um die Ernährung des Gehirns, den Stress und die Blutzuckerschwankungen kümmern. Bei einem Menschen, der zum Beispiel an Depressionen, innerer Wut und Paranoia aufgrund von Schwankungen des Serotoninspiegels leidet, wird die Unterstützung der Leitungsbahnen dieses Transmitters ohne Anpassung der geeigneten Ernährung- oder Nahrungsergänzungsmittel nicht zum Erfolg führen.

Sobald die Grundlagen für ein gesundes Gehirn geschaffen sind, gilt es, sich um die vier wichtigsten Neurotransmitter zu kümmern. Sobald die Ernährung des Gehirns, der Stress oder die Blutzuckerschwankungen reguliert sind kann man feststellen, dass das Gehirn kaum mehr Unterstützung benötigt.

Das Gehirn verfügt über ein eigenes Immunsystem, das ganz anders als das Immunsystem im restlichen Körper arbeitet (obwohl Entzündungen im Gehirn durch Entzündungen im Körper ausgelöst werden können). Das Immunsystem des Gehirns kann durch Schadstoffe auf den Plan gerufen werden, die durch die übermässig durchlässig gewordene Blut-Hirn-Schranke geschlüpft sind.

In einem solchen Fall startet das Immunsystem des Gehirns einen Generalangriff zur Vernichtung des Eindringlings, dem gleichzeitig leider auch eine Menge Hirngewebe zum Opfer fällt. Dabei kommt es zu einem schlechten Konzentrationsvermögen, es steigt auch das Risiko einer gehirnbedingten Autoimmunerkrankung, die einen ganzen Reigen von Problemen nach sich ziehen kann.

Drei der häufigeren Folgen einer Gehirndegeneration sind Müdigkeit und Erschöpfung, Depressionen und Magen-Darm-Probleme, auch wenn sie kaum als solche behandelt werden.

Depressionen sind eine weitere häufige Folge eines schlechten gesundheitlichen Zustands des Gehirns und dessen Verschlechterung. Aus neurologischer Sicht ist eine Depression einfach eine verminderte Nervenzellaktivität im Frontallappen, also dem Bereich des Gehirns, der die Motivation und ein Gefühl des Wohlbefindens zuständig ist.

Wir wissen z.B., dass für eine ordnungsgemässe Funktion des Frontallappens bei Männern genügend Testosteron und bei Frauen genügend Östrogen vorhanden sein muss; allein der Mangel an diesen beiden Hormonen kann Depressionen verursachen. Chemische Botenstoffe, die sogenannten Neurotransmitter, beeinflussen den Frontallappen erheblich. Sind sie nicht in ausreichender Menge vorhanden oder funktionieren die Leitungsbahnen nur mangelhaft, kann auch das zu Depressionen führen. Natürlich können noch viele andere Faktoren die Aktivität des Frontallappens beeinflussen.

Chronische Magen-Darm-Probleme wie Verdauungsstörungen, Säurereflux, Verstopfung, Aufstossen, Gasbildung, Blähungen, Durchfälle oder das Reizdarmsyndrom sind eine dritte häufige Art der klinischen Ausprägung einer Gehirndegeneration. Erweisen sich Magen-Darm-Probleme jedoch als scheinbar therapieresistent, sollte man Ausfälle der Gehirnfunktion in Betracht ziehen.

Das Gehirn kommuniziert kontinuierlich über den Hirnstamm mit dem Körper. Die normale Nervenzellaktivität des Gehirns stimuliert die Zentren des Hirnstamms, den Herzschlag, die Atmung, die Verdauung und andere Vitalfunktionen.  




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