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Was ist Mobbing? 

  • Schikanöse Handlungen, Kommunikationsverweigerung oder konfliktbelastete Kommunikation, mit der einzelne oder mehrere Personen direkt oder indirekt angegriffen werden.
  • Die Handlungen erfolgen wiederholt, systematisch und dauern über einen längeren Zeitraum an.
  • Die Angriffe gehen von Vorgesetzten und/oder Mitarbeitenden aus. 
  • Die betroffene Person nimmt die Handlung subjektiv als feindselig wahr. Es ist möglich, dass dies anfangs noch nicht der Fall ist, sondern erst mit der Zeit und rückblickend die negative Absicht gesehen wird.
  • Ziel der Handlung kann sein, das Ansehen der angegriffenen Person zu schädigen, sie zu isolieren oder auszustossen.
  • Die angegriffene Person gerät durch die Mobbinghandlung in eine unterlegene Position.

Eine klare Unternehmenspolitik, die es den Beschäftigten ermöglicht, ihre Qualifikationen durch Weiterbildung ständig zu verbessern und sich offen mitzuteilen, wird dazu führen, dass die Beschäftigten gegenüber dem Arbeitgeber Loyalität zeigen.

Mit einem Firmenbild, in dem die Unternehmensleitung unter andrem deutlich formuliert, dass sie Mobbing und andere Belästigungsformen im Betrieb keinesfalls duldet, und darin auch Sensibilisierungs- sowie Gegenmassnahmen auflistet, sendet sie unübersehbare Signale aus.

Quelle: Seco - Mobbing und andere Belästigungen 2016


Was ist Stress?

  • Beschreibung von überfordernden Situationen, beispielsweise wenn es hektisch zu und her geht oder jemand vor einer schwierigen Aufgabe steht.
  • Beizeichnung des eigenen Zustands, wenn man sich angespannt und nervös fühlt.

Stress entsteht, wenn die qualitativen und quantitativen Anforderungen, die an eine Person gestellt werden, höher sind als die Mittel und Möglichkeiten, die ihr zur Bewältigung dieser Anforderungen zur Verfügung stehen. Dieses Ungleichgewicht führt zu einem Zustand von Anspannung und Erregung, der von der Person als bedrohlich und unausweichlich erlebt wird. Es geht damit eindeutig um einen negativen Zustand, der länger anhält und nicht um eine kurzfristige Herausforderung.

Quelle: Seco - Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz 2015


Was ist Burnout?

Burnout ist ein Erschöpfungszustand und resultiert aus einem Prozess: Er beginnt mit einem hohen Engagement und dem Willen, die Leistungsfähigkeit unter allen Umständen aufrecht zu erhalten. Hohe Belastung, gepaart mit grossem Engagement und wenig Erholungsphasen überfordern früher oder später. Ist jemand während längerer Zeit überfordert, so kann daraus eine massive psychische Erschöpfung entstehen. Burnout entwickelt sich meist schleichend und bleibt von den Betroffenen oft lange unbemerkt. Ein deutliches Zeichen für ein Burnout ist, wenn sich jemand trotz Erholungsmöglichkeiten (Feierabend, Wochenende, Ferien) nicht richtig erholen kann.

Quelle: Seco - Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz 2015